Schon rund 45 Euro reichen in Afghanistan aus, um eine ganze Familie einen kompletten Monat lang zu ernähren.

Ausgangslage

Unsere Vorstandsvorsitzende Hila und unser Vereinsmitglied Arthur waren im Rahmen einer Projektreise Ende März vor Ort und machten sich selbst ein Bild von den Lebensbedingungen im Camp Pul-e-Sheena, wo Geflüchtete aus allen Teilen des Landes und Rückkehrer aus Pakistan in Lehmhäusern, bedeckt mit einfachen Planen. Eine ähnlich unzumutbare Situation fand unser Mitglied Winuss Azizi im Camp Ansar in Herat vor, wo die geflüchteten Familien in alten UNICEF-Zelten ihren einzigen Schutz finden. In beiden Camps mangelt es an grundlegenden Nahrungsmitteln um das tägliche Überleben zu sichern.

Problemlösung

Wie jedes Jahr konntet ihr uns auch in 2019 wieder tatkräftig unterstützen. Dieses Jahr haben wir pünktlich zum Start des Ramadan 255 Flüchtlingsfamilien im Camp Ansar in Herat und 520 Flüchtlingsfamilien im Camp Pul-e-Sheena in Kabul mit Grundnahrungsmitteln versorgt, u.a. mit Öl, Mehl, Zucker, Tee, Bohnen, Reis und einem 50 l Wassereimer.

Wir setzen dabei auf das Prinzip der Direkthilfe – in diesem Fall heißt das, unser Kooperationspartner, der Afghanische Frauenverein e.V., und Mitglieder vor Ort kaufen die Lebensmittel ein und verteilen sie direkt an die Familien – fair, transparent und kurz vor dem Fastenmonat. Sobald der Bedarf der Familien gedeckt wurde, flossen die überschüssigen Spenden unmittelbar in unsere Schulbauprojekte.

Unsere Ramadan Aktion 2019 in Kabul findet in Kooperation mit dem Afghanischen Frauenverein e.V. statt.